Der ADFC aus Cuxhaven auf Schleswig- Holstein- Reise

Sechzehn Radler vom Allgemeinen-Deutschen-Fahrrad-Club aus Cuxhaven sind von einer zehntägigen Schleswig- Holstein- Tour zurück gekehrt und haben Vieles gesehen und erlebt. Mit der Fähre ging es von Cuxhaven nach Brunsbüttel und von dort aus flott an der Westküste entlang. Bei Sonnenschein und östlichen Winden um Stärke 6 ging es weiter nach Dänemark hinein und von dort parallel zu der Grenze an die Flensburger Förde. Von Gelting führte der Weg durch die zauberhaften Orte an der Schlei entlang nach Schleswig (Foto) und von dort den Ochsenweg südwärts. Über 600 km Fahrtstrecke und eine wunderbare Landschaft mit beeindruckenden Baudenkmälern werden allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben.

Behrend F. Hein (Foto) Pressewart

 

 

 

Fahrradtour durch Schleswig- Holstein und ein wenig Dänemark.

                                                  Mai/ Juni 2014

 

 

                                   Wenn ich jedes Jahr aufs Neue

                                   Mein Fahrrad in das Freie schiebe

                                   und mich auf diese Reise freue,

                                   dann ist das wahre Zweiradliebe!

 

                                   Was lässt das Herz denn höher schlagen,

                                   als fröhlich durch das Land zu rollen

                                   und an schönen, heit`ren Tagen

                                   der Natur ihr Lob zu zollen?!

                                 

                                   Jürgen rief, und alle kamen,

                                   Sigrid lächelt, begrüßte hier

                                   schnelle Herren und hübsche Damen

                                   An der Alten Liebe Pier.  

 

                                   Auf aufgewühlter Elbewelle,

                                   wo Seeschwalben ihr Liedchen singen,

                                   konnte uns die „Nordstern“ schnelle

                                   durch Schleuse nach Brunsbüttel bringen.

 

                                   Hügel rechts vorüber zieh`n,

                                   zwischen Deich und grauen Seen,

                                   durch der Marschen frisches Grün

                                   geht’s nach Büsum bei starken Böen.

 

                                   St. Peter- Ording kommt in Sicht

                                   unter Sturmesböen über Friesenland

                                   und Stelzenhäuser im Abendlicht

                                   auf entflammtem Zuckersand.

 

                                   Cuxhaven- Flagge flattert frei

                                   An Behrend`s flottem Rad.

                                   Jetzt ruft man nach der Polizei,

                                   weil Behrend eine Fahne hat.

 

                                   Zweimal Platten, Bernd, nicht zu begreifen,

                                   zu dünn der Mantel konstruiert!

                                   Erna schmiert zur Verdickung auf ihre Reifen,

                                   was die Kuh am Schwanz verliert.

 

                                   Grüne Wiesen, wilder Heidesand,

                                   die Insel rückte immer näher.

                                   Einsames Hotel im platten Land,

                                   aus Nordstrand kommt der Pharisäer.

 

                                  

                                     Langeneß und Hallig Hooge

                                     zieh`n vorbei im Sonnenschein,

                                     glatte See und keine Woge,

                                     und die Luft ist frisch und rein.

 

                                     Es schwingen sich die Fahrradstrecken

                                     durch grüne Wiesen und blaue Auen.

                                     Links und rechts die schütz`den Hecken,

                                     es gibt so Vieles hier zu schauen.

 

                                     Dänemark empfängt uns heiter,

                                     kaum ein Haus kommt uns in Sicht,

                                     Pölseressen, nach Flensburg weiter,

                                     die Förde strahlt im Zauberlicht.

 

                                     Die Hügel hoch, die Hügel `runter,

                                     links der Strand und durch den Wald,

                                     solch Achterbahn macht Radler munter,

                                     und in Kappeln macht man halt.

 

                                     Blau- silbern schlängelt sich das Band

                                     Der Schlei durch Hügeltäler still.

                                     Strohdachdörfer im schönen Land,

                                     als wenn es nur noch träumen will.

 

                                     Zu Besuch in Domes Stille,

                                     Brüggemann- Altar geschnitzt in Holz,

                                     und der Turm bewacht die Fülle,

                                     der Holmer Fischersiedlung Stolz.

 

                                     Den Ochsenweg, den haben wir

                                     flott geradelt, wie von selber:

                                     Zehn alte Ochsen fuhren hier

                                     und sechs hübsche Kälber!

 

                                     In Spannan steht ein tolles Haus

                                     Mit prächt`gen Räumen und tollem Essen.

                                     Grimmig schaut die Wirtin `raus,

                                     das war kein P. das kannst vergessen!

 

                                     Schleswig- Holstein meerumschlungen

                                     Hast viel Freude uns gemacht!

                                     Unser Lob wird oft gesungen,

                                     Sigrid, Jürgen, toll gemacht!

    

                                                                                               Behrend

 

                                    

 

                                     

 

 

Fahrt zum Muschelmuseum Wremen

Am 4. Mai war die Radtour nach dem Muschelmuseum in Wremen angesagt. Sogar zwei Gäste vom ADFC Stade kamen angereist...und natürlich unsere Sabine aus Bremerhaven! Wer sich zu Anfang nicht an die guten Sitten halten wollte, waren die grauen, schweren Wolken aus Nordwest.  Doch Behrend als Tourenleiter meinte, das sei bereits die Kaltfront und daher nicht so ernst zu nehmen. Und richtig, nach anfänglichen leichten, aber kurzen Nieseleien entließ uns das sich stetig bessernde Wetter in Moor und  Heide und schließlich auf den Altendeich. Auf dem sich an der Marsch schlängelnden Alten Deichweg flogen die frisch ergrünten Bäume an uns vorüber und gaben den Blick auf alte Bauernhöfe, von Deichbrüchen ausgeschäumte Wehle, einer Restmühle und dem uralten Kaufmannsladen von Eibe Schwanewedel frei. Dass es so viele Grüntöne gibt! Dann dieser Schwenk in Misselwarden auf eine Wurtsiedlung und herunter zum wiederauferbauten Pastorenhaus mit seinem ausladenden Reetdach zur Pause. Weiter die letzten Kilometer nach Wremen getreten und die Wurster Webstunde zum Stöbern aufgesucht. Behrend war der Dame des Hauses von vielen Skilanglauftouren im Harz her bekannt und wurde dementsprechend fröhlich begrüßt. Hinein in ein Cafe und Kaffee, Kuchen, Torten, warme Speisen und kaltes Bier bestellt. Bei solchem Angebot konnten die Muscheln noch ein wenig in ihrem Perlmutt warten. Gesättigt und zufrieden begab sich die nun 21- köpfige Gruppe leicht mittagsmüde in das Museum und konnte sich über die 4000 Muscheln aus aller Herren Länder freuen. Was gibt es nur für schöne Exemplare auf den Stränden der Welt! Und die originellen Beschreibungen dazu! Wir wussten nachher nicht mehr, was uns mehr Spaß bereitet hat, die Muscheln oder ihre Bezeichnungen. Vielleicht beides! Zurück ging es über die Domäne, die mit ihrer Architektur ahnen ließ, welche Bedeutung solch ein Gut früher einmal hatte. Pause an der Midlumer Kirche und über den Radweg der Bundesstraße Richtung Cuxhaven, nicht ohne vorher wieder ein Cafe aufzusuchen. Strampeln macht hungrig und durstig! Es war anschließend ohnehin nicht mehr festzustellen, welchen Rang die Erlebnisse und Futtereien im Urteil der Radler einnahmen, entweder Kaffee und Kuchen, Essen und Bier.....oder vielleicht sogar die Muscheln!

Liebe Leser!

Am 4. Mai war die Radtour nach dem Muschelmuseum Wremen angesagt. Sogar zwei Gäste vom ADFC Stade kamen angereist.... und natürlich unsere Sabine aus Bremerhaven! Wer sich zu Anfang nicht an die guten Sitten halten wollte, waren die grauen, schweren Wolken aus Nordwest. Doch Behrend als Tourenleiter meinte, das sei bereits die Kaltfront und daher nicht so ernst zu nehmen. Und richtig, nach anfänglichen leichten, aber kurzen Nieseleien entließ uns das sich stetig bessernde Wetter in Moor und Heide und schließlich auf den Altendeich. Auf dem sich an der Marsch schlängelnden
Alten Deichweg flogen die frisch ergrünten Bäume an uns vorüber und gaben den Blick auf alte Bauerhöfe, von Deichbrüchen ausgeschäumte Wehle, einer
Restmühle und dem uralten Kaufmannsladen von Eibe Schwanewedel frei.
Dass es so viele Grüntone gibt! Dann dieser Schwenk in Misselwarden auf eine Wurtsiedlung und herunter zum wiederauferbauten Pastorenhaus mit
seinem ausladenden Reetdach zur Pause. Weiter die letzten Kilometer nach
Wremen getreten und die Wurster Webstube zum Stöbern aufgesucht.
Behrend war der Dame des Hauses von vielen Skilanglauftouren im Harz her
bekannt und wurde dementsprechend fröhlich bergrüßt. Hinein in ein Cafe
und Kaffee, Kuchen, Torten, warme Spreisen und kates Bier bestellt. Bei
solchem Angebot konnten die Muscheln noch ein wenig in ihrem Perlmutt
warten. Gesättigt und zufrieden begab sich die nun 21-köpfige Gruppe leicht
mittagsmüde in das Museum und konnte sich über die 4000 Muscheln aus
aller Herren Länder freuen. Was gibt es nur für schöne Exemplare auf den
Stränden der Welt! Und die originellen Beschreibungen dazu! Wir wussten
nachher nicht mehr, was uns mehr Spaß bereitet hat, die Muscheln oder ihre
Bezeichnungen. Vielleicht beides! Zurück ging es über die Domäne, die mit
ihrer Architektur ahnen ließ, welche Bedeutung solch ein Gut früher einmal
hatte. Pause an der Midlumer Kirche und über den Radweg der Bundesstraße
Richtung Cuxhaven, nicht ohne vorher wieder ein Cafe aufzusuchen.
Strampeln macht hungrig und durstig! Es war anschließend ohnehin nicht
mehr festzustellen, welchen Rang die Erlebnisse und Futtereien im Urteil der
Radler einnahmen, entweder Kaffee und Kuchen, Essen und Bier....oder
vielleicht sogar die Muscheln!
Es war eben alles schön meint Euer Behrend!

 

Behrend F. Hein

Die Gruppe ist größer geworden.

Abschlussfahrt 2014

Am 3. Oktober hatte der Allgemeine- Deutsche- Fahrrad- Club in Cuxhaven zu seiner Abschlusstour gerufen und 46 Teilnehmer fanden sich bei schönstem Herbstwetter ein, um die letzte Gelegenheit zum gemeinsamen Radeln durch unsere Heimat zu erleben. Sogar aus Bremerhaven hatten Teilnehmer recht früh ihre Fahrräder bestiegen und verstärkten die Gruppe der Kurgäste.  Bei solch einem herrlichen Sonnenschein brachte die Fahrt besonderen Spaß. Sie führte durch den Hafen und entlang der Grün- und Sandstrände, an den Wäldern vorbei und durch die Küstenheide bis in die Geest. Pausen zum Erholen und Erzählen gab es genügend, bis es dann über Lüdingworth und Altenbruch zum Deich ging. Beim Mitagessen wurden Erinnerungen an die vielen Ausflüge des diesjährigen Sommers ausgetauscht und man bedauerte, dass diese Saison offiziell zuende gegangen ist und freute sich auf das Programm des nächsten Jahres.


Behrend F. Hein
Pressewart

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Behrend F. Hein

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