Liebe BesucherInnen und Besucher des ADFC Cuxhaven,

 

wir setzen uns für ein fahrradfreundliches und sicheres Radwegekonzept in Cuxhaven ein.

Dazu arbeiten wir eng zusammen mit dem VCD (Verkehrsclub Deutschland) und dem AKuV (Arbeitskreis umweltfreundlicher Verkehr), auch im städtischen Arbeitskreis  Radverkehr. Durch die engagierte Beteiligung aller Teilnehmer im städtischen Arbeitskreis Radverkehr haben wir die Möglichkeit, Wünsche und Vorstellungen für eine fahrradfreundliche und klimagerechte Stadt einzubringen.


Auch Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, können daran teilhaben.
Zeigen Sie Engagement und sprechen Sie uns an. Ihre Sachkenntnis vor Ort ist gefragt, Ihre Meinung zählt und Sie, die Einwohner dieser Stadt, helfen damit den im Rat vertretenen Parteien und Einzelpersonen, Entscheidungen im Sinne der Einwohner zu fällen.


Machen Sir mit!

Ralf Faber

1. Vorsitzender des ADFC Cuxhaven

 


 

 

 

 

 

 

Cuxhaven startet umfassende Radschutzstreifeninitiative

 

Das Corona-Virus verändert das Leben der Menschen. Das zeigt sich auch im Verkehr. Der motorisierte Individualverkehr ist zurückgegangen. Menschen fahren mehr Rad oder gehen zu Fuß und meiden öffentliche Verkehrsmittel. Wie wirkt sich das aus?

Die Verkehrsbelastung ist in deutschen Städten seit den Corona-Einschränkungen teils um 40 Prozent gesunken. Die Straßen sind oft leer. Menschen meiden öffentliche Verkehrsmittel und legen ihre notwendigen Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurück. 

Mit der Einführung neuer Regeln in der Straßenverkehrsordnung kommt es zu einem Beginn einer Verkehrswende, in der alle Verkehrsteilnehmer sich gegenseitig mehr Sicherheit und Respekt zugestehen.

Die in Cuxhaven ansässigen Vereine VCD und ADFC und der Arbeitskreis Umweltfreundlicher Radverkehr  setzen sich für Maßnahmen wie temporäre Radfahrerstreifen auf Hauptstraßen und breiten Nebenstraßen ein. Der Zeitfaktor bietet hier ebenfalls die Chance, Cuxhavens Tourismusstrategie als fair, sozial, ökologisch und klimafreundlich zu positionieren. Was im Kern mit den Cuxhavenern beginnt, kann mit den Zweitwohnsitz-Cuxhavenern versuchsweise weitergeführt werden, bis hin sogar zum Beginn einer ersten Reisewelle, wenn es zu einer weiteren Lockerung der Reisemöglichkeiten kommt. Nach dem Motto „Cuxhaven bewegt“.

(Geschützte) Radfahrstreifen können temporär relativ einfach überall dort in- stalliert werden, wo vier Kfz-Fahrspuren zur Verfügung stehen oder die Breite der Straße es zulässt. Besonders unkompliziert ist es da, wo es keine Parkspuren neben der Fahrbahn gibt. Überall auf der Welt werden die im Zuge der Corona-Eindämmungsmaßnahmen entstandenen temporären Radfahrstreifen #PopUpBikeLanes genannt.

Fußgänger*innen und auch Familien mit Kindern, die noch nicht auf der Fahrbahn Rad fahren dürfen oder wollen, brauchen ausreichend Platz, um sich zu bewegen. In besonders engen Straßen oder in räumlicher Nähe zu beliebten Fußwegen sollten daher Straßen für den Fußverkehr freigegeben werden und für den Kfz-Verkehr, so  weit möglich, gesperrt werden.

Gerade jetzt lassen sich aus der Errichtung dieser Maßnahmen Rückschlüsse auf zukünftige Verkehrsentwicklungen erkennen. Wer Verkehrs- und Klimawende als politisches Handeln definiert, kann jetzt mit den entsprechenden Verkehrszählungen an solchen Orten für Planungsgrundlagen sorgen.

 

Unsere Vorschläge:

 

B 73 Papenstr. ab Groden(Ampel Mühlenweg),            
Wernerstr. bis Ritzebütteler Schule


Wernerstr. ab Einmündung Südersteinstr.                  
Bahnhof, K.-Adenauer Allee bis Deichstr.


Meyerstaße Südseite                                              
Kpt.-Alexanderstr. bis Klappbrücke


Deichstraße Kaemmererplatz bis Slippen


Werner-Kammann-Str., Rathaus, Kirchenpauerstr.        

 

Poststraße
Feldweg   Döser Feldweg


Heinrich-Grube-Weg bis Duhner Allee  


Haydnstraße Ostseite

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